Nachrichtenkategorie: Top-News

ROUNDUP 2: Corona-Krise bremst US-Automarkt aus - Auch Volkswagen dick im Minus
01.04.20 / 23:32:38
(neu: BMW)

DETROIT (dpa-AFX) - Kunden bleiben zu Hause, Händler schließen: Wie viele andere Branchen leidet auch die US-Autoindustrie stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Marktführer General Motors (GM) und der Rivale Fiat Chrysler meldeten am Mittwoch kräftige Rückgänge bei den Verkaufszahlen für das erste Quartal. Auch der deutsche Branchenriese Volkswagen musste bereits erhebliche Abstriche machen. Besonders die März-Zahlen sind ein schlechtes Omen für das, was noch kommen dürfte.

VW verkaufte in den vergangenen drei Monaten 75 075 Autos und damit 13 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr, wie das Unternehmen am US-Sitz in Herndon (Virginia) mitteilte. Von Januar bis Februar stiegen die Verkäufe noch um 9,4 Prozent, bis sie im März wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 um 42 Prozent einbrachen. Der Fokus liege nun auf größtmöglicher Stabilität für Kunden, Mitarbeiter und Händler, sagte Vertriebsmanager Duncan Movassaghi.

Auch die VW-Sportwagentochter Porsche bekam die Corona-Krise bereits deutlich zu spüren. Mit 11 994 Autos wurde der Oberklassehersteller 20,2 Prozent weniger Fahrzeuge los als im Vorjahreszeitraum. Wie in Europa mussten auch in den USA viele Händler schließen. Trotz der kurzfristigen Unsicherheit wolle Porsche allen Mitarbeitern und Kunden Sicherheit und Hilfe bieten, sagte US-Chef Klaus Zellmer. Das werde Porsche darauf vorbereiten, umso energischer zurückzukommen.

Auch BMW musste einen deutlichen Absatzrückgang verkraften. Besonders deutlich war das Minus bei der Marke Mini mit 35,1 Prozent. Die Marke BMW verzeichnete einen Rückgang von 15,3 Prozent.

Bei US-Marktführer GM hielt sich der Absatzrückgang im ersten Quartal mit minus sieben Prozent noch in Grenzen. Allerdings nahm die Corona-Krise in den USA erst im März richtig Fahrt auf - für diesen Zeitraum weist der Autokonzern keine konkreten Zahlen aus. Am deutlichen Quartalsminus lässt sich aber schon erkennen, wie düster die Lage ist. Anleger reagierten nervös und ließen den Aktienkurs von GM im US-Börsenhandel zeitweise um mehr als sieben Prozent fallen.

Fiat Chrysler verkaufte in den vergangenen drei Monaten zehn Prozent weniger Autos auf dem US-Markt. Der zweitgrößte US-Autobauer Ford will seine Zahlen erst an diesem Donnerstag vorlegen. Noch deutlicher wurden die verheerenden Folgen der Corona-Pandemie fürs Geschäft bei den Herstellern, die monatliche Absatzbilanzen veröffentlichen. Hyundai etwa wurde im März 43 Prozent weniger Neuwagen bei US-Kunden los als im Vorjahr. Mazda und Mitsubishi erlitten Einbußen um 42 Prozent beziehungsweise um 52 Prozent./hbr/men/DP/fba

In dieser Nachricht enthaltene Wertpapiere

Name Kurs % Zeit
BMW 44,385 -5,79% 01.04.
FIAT CHRYSLER 6,82 -5,15% 01.04.
FORD MOTOR 4,40 -8,90% 01.04.
GENERAL MOTORS 19,26 -7,31% 01.04.
HYUNDAI MOTOR CO. SW 5000 89,00 -25,83% 14.11.
MAZDA MOTOR 4,545 -9,10% 01.04.
VOLKSWAGEN VZ 99,00 -7,34% 01.04.

Weitere Nachrichten aus der selben Kategorie

Hinweis

Bitte beachten Sie die Nutzungshinweise zu Kursinformationen
Content Sources: WM Datenservice Fondspreise and others.
Designed, implemented by ByteWorx and powered by Interactive Data-MS AG
Quelle S&P Ratings: Copyright © 2014 Standard & Poor's Financial Services LLC, a subsidiary of The McGraw-Hill Companies, Inc. All rights reserved.
Zuständige Aufsichtsbehörde: Europäische Zentralbank und Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Angaben ohne Gewähr. Bei der ausgewiesenen Performance handelt es sich um die Bruttowertentwicklung. Provisionen, Gebühren und andere Entgelte können sich ertragsmindernd auswirken. Die historische Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für eine zukünftige Wertentwicklung. Die Rendite in EUR kann bei Fremdwährungsanlagen aufgrund von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Bitte lesen Sie den kostenlos über uns erhältlichen oder auf unserer Website einsehbaren Verkaufsprospekt sorgfältig, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen. Die DAB erhält von der Anlagegesellschaft (z.B. Emittent, Kapitalverwaltungsgesellschaft, Beteiligungsgesellschaft) und/oder dem Handelspartner der hier beworbenen Produkte eine Vertriebsprovision, die sich aus einer Beteiligung (bis zu 100%) am Ausgabeaufschlag, ggf. einer Zahlung von Transaktionskosten und ggf. einer bestandsabhängigen Vergütung (bis zu 100% der Verwaltungskosten) zusammensetzt. Einzelheiten erfahren Sie auf Anfrage. Die DAB leitet Teile dieser Provisionen (bis zu 100%) ggf. dem kundenbetreuenden Vermittler zu. Dadurch kann die Beratung beeinflusst werden.

BIC: DABBDEMMXXX | Bankleitzahl (BLZ): 701 204 00

Seite drucken Weiterleiten